Volleyball: Mit Höhen und vielen Tiefen


Am Samstag mussten sich die Volleyballherren des TSV Ellwangen bei ihrem ersten Landesligaheimspiel mit einer bitteren 3:2 Niederlage gegen den SV Remshalden abfinden.

Beim ersten Spieltag konnte der TSV noch mit einem eher unerwarteten Sieg gegen Bad Mergentheim auftrumpfen. Am Wochenende waren die Erwartungen dementsprechend hoch und die Mannschaft erhoffte sich gegen die bereits bekannte Mannschaft aus Remshalden weitere zwei Punkte. Remshalden war als Mit-Aufsteiger aus dem Vorjahr kein unbekannter Gegner und konnte hier in der Rückrunde deutlich geschlagen werden. Auf Grunde dieser Tatsache ging wohl der ein oder andere Ellwanger Spieler nicht mit der nötigen Konzentration ins Spiel.

Im ersten Satz konnten die Gastgeber trotz der lautstarken Unterstützung von knapp 100 Zuschauern nicht ins Spiel finden. Es spielte in dieser Phase nur der SV Remshalden, den Ellwangern wollte einfach nichts gelingen. Der Satz endete mit 25:17 für die Gäste. Im zweiten Durchlauf wurden nun die Rollen getauscht. Der TSV spielte gutes Volleyball, die Gegner wurden zu Statisten. Der Satz endete mit 25:11 für Ellwangen. Dieses Schema wurde für den Rest des Spieles beibehalten. Satz 3 spielte Remshalden und Ellwangen sah zu; Ergebnis: 25:18 für Remshalden. Satz 4 erneuter Rollentausch mit dem Endstand 25:20 für Ellwangen.

Leider war nun nach dem mehr als ungewöhnlichen System dieses Spieles im Tie-Break wieder der SV Remshalden an der Reihe mit gewinnen. Den Gastgebern wollte wieder einmal nichts gelingen. Auch wenn die Ellwanger die meiste Zeit das schönere Volleyball spielten, waren die Gäste über weite Strecken des Spieles einfach effektiver und konnten am Ende den 5. Satz und damit das Spiel doch recht deutlich mit 15:6 für sich entscheiden.

Nach dieser unnötigen und schmerzlichen Niederlage haben die Volleyballherren des TSV nun ein Wochenende Spielpause. In zwei Wochen gilt es dann beim letztjährigen Zweiten aus Schorndorf Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Aufstellung Ellwangen:

Ascher Benjamin, Fabian Elwi, Volker Hirschmiller, Mane Hoffmann, Ralph Kieninger, Karrrle Lingel, Jonas Lingel, Pfitzer Martin, Julian Weng, Simon Ziegler

Trainer: Bernd Hirschmiller