Volleyball U 18 Mädels weiterhin nicht mit Siegen belohnt


Auch am dritten Spieltag der U18 weiblich Ost blieben die Siege für den TSV Ellwangen aus.
Nachdem man unter einigen Mühen die doch sehr versteckte Halle gefunden hatte, mussten die Ellwangerinnen im ersten Spiel pfeifen. In dieser phasenweise sehr ausgeglichenen Partie, sah es zeitweise nach einem dritten Satz aus, doch der TSV Mutlangen 2 konnte gegen die VSG Hussenhofen/Bettringen mit 2:0 gewinnen. In diesem Spiel wurde schnell klar, dass mit dem VSG Hussenhofen/Bettringen ein starker Gegner auf die Ellwanger Mädels im dritten Spiel warten würde.
Im ersten Spiel der Ellwanger hieß der Gegner VC Spraitbach. Hoch motiviert starteten beide Mannschaften ins Spiel, denn beide wollten dieses unbedingt gewinnen. Und so blieb es auch bis zum Spielstand von 14:14 ein ausgeglichenes Spiel mit schönen Aktionen auf beiden Seiten und langen hart umkämpften Ballwechseln. Doch dann kam auf Ellwanger Seite der große Einbruch. Einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen führten zu großer Verunsicherung bei den Mädels und so konnte Spraitbach davon ziehen. Vor allem in der vorher so stabilen Annahme wollte nun nichts mehr gelingen und ging der erste Satz mit 25: 17 an den VC Spraitbach.
Der Start in den zweiten Satz gelang den Volleyballerinnen des TSV sehr gut. Schnell lagen sie mit 7:2 in Führung, sodass sich Co-Trainer Marius Wagner sogar zu der Aussage „den gewinnen wir jetzt mit so einem Vorsprung“ hinreißen ließ. Doch die von Spraitbach in dieser Situation genommene Auszeit unterbrach den Spielfluss der Ellwangerinnen. Zudem wähnte man sich schon zu sicher und fing an leichtsinnige Fehler zu machen. Spraitbach glich zum 7:7 aus. Im folgenden Spielverlauf war die Führung mal bei Spraitbach, mal bei Ellwangen. Viele Punkte auf Ellwanger Seite wurden durch verschlagene Aufschläge unnötig verschenkt. Aber es wurde wieder um jeden Ball gekämpft, die Annahme war stabil und es gelangen immer wieder schöne Einzelaktionen verschiedener Spielerinnen. Doch dann zog Spraitbach durch zwei extrem scharfe Aufschläge mit 22:20 davon. Auch die eilends auf Ellwanger Seite genommene Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Nerven flatterten so sehr, dass die TSV-lerinnen in diesem Satz mit 21:25 unterlagen und das Spiel mit 2:0 an Spraitbach ging. Die Enttäuschung nach dem Spiel war groß und wieder einmal hieß das Resümee: Wir müssen unsere Aufschläge unbedingt über das Netz bringen, dann hätten wir dieses Spiel auch gewonnen.

Den zweiten Gegner die VSG Hussenhofen/Bettringen konnte man schon im ersten Spiel des Tages beobachten. Ziel für dieses Spiel war möglichst viele Punkte zu machen und mitzuspielen. Dies gelang im ersten Satz überraschend gut. Bis zum Stand von 14:14 war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem um jeden Ball gekämpft wurde und manche Überraschung im Angriff erfolgte. Die Mädels konnten schnell Anweisungen der Trainer umsetzen und dadurch die Löcher der Gegner clever ausnutzen. Die Bälle wurden vor allem in die Ecken und an die Linien gespielt. Der VSG Hussenhofen/Bettringen wirkte in seinen Aktionen unsortiert und unter Druck gesetzt. Doch dann zog Hussenhofen mit einer Serie von Aufschlag-Assen davon. Das Spiel der Ellwangerinnen wirkte nun lustlos, die Gesichter wurden immer länger. Weder motivierende Worte noch klare Ansagen der Trainer rüttelten die Mädchen auf. Auch Auszeiten brachten nicht die gewünschte Spielflussunterbrechung bei den Gegnern. Den starken, schnellen Aufschlägen hatten die TSV-lerinnen nichts entgegen zu setzen und so ging der erste Satz mit 25:18 an Hussenhofen/Bettringen.
Im zweiten Satz stand es schnell 8:2. Ellwangen kam nun überhaupt nicht mehr ins Spiel, kaum eine Annahme kam zum Zuspieler und wenn wurde der Ball den Gegnern direkt in die Arme gespielt. Auch die Auszeit beim Spielstand von 3:11 zeigte keinerlei Wirkung. Lustlosigkeit und verkorkste Bälle prägten das Spiel. Einzig die Geschwister Berreth kämpften noch um jeden Ball. Erst beim Spielstand von 19:4 zeigten die Ellwangerinnen wieder ein Lebenszeichen und fingen an zu spielen. Doch den starken Aufschlägen der Gegner in der Endphase konnten sie trotz neu erwachtem Kampfgeist nichts entgegensetzen, sodass auch dieser Satz wieder mit 25:10 und das Spiel mit 2:0 an den VSG Hussenhofen/Bettringen ging.
Im letzten Spiel des Tages gewann der TSV Mutlangen 2 gegen den VC Spraitbach mit 2:0.
Der TSV Ellwangen liegt weiter auf dem 5.Platz in der Tabelle.

Für den TSV Ellwangen spielten:
Afra Baier, Hannah Berreth, Nathalie Berreth, Julia Kurz, Marije Sonderen, Leonie Schlageter, Antonia Winterer
Trainer: Sabine Leipold und Marius Wagner
Autor: SL