U 18-Volleyballerinnen machen gutes Spiel…


U18-Volleyballerinnen machen gutes Spiel gegen Mutlangen. Enttäuschung gegen die Spielgemeinschaft Bopfingen/Herbrechtingen.

Am Samstag den 13. Oktober hatten wir, die U18-Volleyballerinnen, unseren zweiten Spieltag in Spraitbach. Der Ort rief gute Erinnerungen an das Spraitballtunier im Juni, wo wir unseren ersten Satz gewannen, hervor. Leider wiederholte sich dieses positive Erlebnis diesmal nicht.
Im Gegensatz zum letzten Spieltag in Mutlangen waren wir am Samstag dank einiger U16 Volleyballerinnen 11 Spielerinnen, die alle einmal auf dem Feld stehen wollten, weshalb unsere Trainerin den Einsatz des Einzelnen einschränken musste, doch dadurch ebenso viele Auswechselmöglichkeiten hatte.
Um 14.00 Uhr war Spielbeginn, doch da wir erst das zweite Spiel spielten, hatten wir genug Zeit um uns mit der Halle beim Einspielen vertraut zu machen. Der erste Gegner würde der TSV Mutlangen 1 sein, eine hochkarätige Mannschaft gegen die wir schon am vorherigen Spieltag unser Bestes gaben. Da wir wussten, dass wir kaum eine Chance haben, da Mutlangen gegen uns ihre besseren Spielerinnen ins Feld stellte, worunter auch Kaderspielerinnen waren, kam es uns hauptsächlich auf den Spaß am Spiel und die Technik und nicht auf Erfolg an. Tatsächlich machten wir einige gute Punkte teilweise sogar in Serie, die den Gegner ärgerten und über die wir uns umso mehr freuten. Es kamen längere Spielzüge zustande. Die Annahme war gut und im Angriff konnte viel ausprobiert werden. Letztendlich verloren wir das Spiel trotzdem 2:0 , (50:18), waren aber mit unserer Leistung sehr zufrieden.
Im dritten Spiel konnten sich Jule und Johanna als Schiedsrichter zum ersten Mal nach ihrem Lehrgang beweisen. Sie fanden sich schnell und gut in ihre neue Rolle ein.
Danach begann spät das letzte Spiel für diesen Tag: der TSV Ellwangen gegen Hussenhofen/Betringen, die eigentlich Bopfingen sind und deshalb die Runde außer Konkurrenz antreten.
Dadurch, dass wir das Spiel eigentlich schon gewonnen hatten, war es möglich neue Spielerkonstellationen auszuprobieren. War im Spiel gegen Mutlangen die Bank leise, so gab sie sich jetzt größte Mühe ihre Teamkameradinnen mit lauten Rufen zu unterstützen. Trotzdem lagen wir schließlich 8:1 im Rückstand, als Sabine den ersten Spielerwechsel vornahm, der sofort Wirkung zeigte. So begann eine rasante Aufholjagd und dank weiterer Einwechselungen stand es im 1. Satz dann 23:23. Wir wussten „wir können es schaffen! Wir können diesen Satz, der so schlecht gestartet hat, gewinnen!“. Merkwürdigerweise passieren bei solchen Gedanken immer die schlimmsten Fehler, so dass der Satz 25:23 verloren ging.
Nun nahmen wir uns den zweiten Satz vor und waren in vertrauter Startposition. Der Gegner zog mit 10 Punkten Vorsprung weg. Doch zu wenig Bewegung und kein Ausnutzen der Löcher des Gegners zahlen sich heim und der zweite Satz wurde 25:15 verloren.
Doch wir hatten alle zusammen viel Spaß und die Möglichkeit andere Gegner zu beobachten, was uns hoffentlich für die weitere Saison viel bringt.
Der Wille zu gewinnen ist da und im Training wollen wir nun intensiv an unserer Block- und Abwehrtechnik arbeiten, damit aus dem Wille bald Wirklichkeit wird.

Es spielten: Afra Baier, Hannah Berreth, Anna Fritsch, Julia Kurz, Julia Lohner, Jasmin Mack, Johanna Rettenmeier, Leonie Schlageter, Sophie Seibold, Marije Sonderen, Antonia Winterer
Trainer: S.Leipold Autor: Julia Lohner