U18-Volleyballerinnen gewinnen ihren ersten Satz


Mit einem ersten kleinen Erfolgserlebnis beendete die U18 weiblich am 25.11.2012 ihren dritten Spieltag in Mutlangen. Obwohl die Leistung der Mannschaft sehr schwankte, hatten wir alle unsere Zielvorgaben erfüllt. Trotzdem waren viele enttäuscht, da wir unser Potenzial nicht voll ausgeschöpft haben. Nach der Ankunft in der Heidehalle durften wir zuerst einmal unsere Fähigkeiten als Schieds- und Linienrichter bzw. als Schriftführer unter Beweis stellen.
Im ersten Spiel des TSV Ellwangen gegen den VC Spraitbach war die Zielvorgabe unserer Trainerin Sabine Leipold der Gewinn von mindestens einem Satz. Im ersten Satz waren wir zu Beginn noch gleichauf mit unseren Gegnern. Doch einige verschlagene Aufschläge vergrößerten den Abstand immer mehr, sodass es zum Schluss 25:17 für Spraitbach stand. Allerdings wollten wir uns nicht so schnell geschlagen geben und nahmen uns im zweiten Satz vor, bis zum Schluss um den Sieg zu kämpfen. Eine gute Aufschlagserie brachte uns gleich am Anfang einen Vorsprung von sechs Punkten ein, den wir nicht mehr hergeben wollten. Mit einigen glänzenden Aktionen im Angriff, wurde Spraitbach mit 25:11 geschlagen. Nach kurzem aber lautem Jubel versuchte Sabine Leipold uns zurück auf den Boden zu holen, denn das Spiel war schließlich noch nicht beendet.
Wieder begannen wir das Spiel mit einer Aufschlagserie von fünf Punkten, gaben den Vorsprung jedoch relativ schnell durch einige verpatzte Bälle her. Einige Spielerinnen waren noch so euphorisch und siegessicher, dass wir nicht ins Spiel hineinkamen und den Gewinnsatz mit 15:11 verloren.
Ziemlich enttäuscht gingen wir in unsere Spielpause, während der wir uns mit der spanischen Austauschschülerin von einer unserer Spielerinnen unterhielten, die mitgekommen war um uns zu unterstützen. Nebenbei beobachteten wir unseren nächsten Gegner, die SG Hussenhofen.
Gemeinsam besprachen wir deren Stärken und Schwächen und waren der Meinung, dass wir eine kleine Chance hätten nochmal einen Satz zu gewinnen.
Diese Annahme stellte sich früh als falsch heraus. Nach einem langen Tag und nachdem wir endlich einen Satz gewonnen hatten, fehlte auf dem Feld die nötige Bewegung und Schnelligkeit. Angestrengt versuchten die Spielerinnen sich auf den Gegner einzustellen und mitzuspielen. Trotzdem verloren wir beide Sätze mit 25:12.
Insgesamt war der Spieltag sehr abwechslungsreich und zeigte uns eindeutig unsere Stärken sowie unsere Schwächen auf. Gemeinsam besprachen wir diese Schwächen bereits im Training und arbeiten hart daran, uns bis zum nächsten Spieltag am 20.01. 2013 auf heimischem Boden in der Rundsporthalle zu verbessern. Dann können wir uns auch vornehmen, ein ganzes Spiel zu gewinnen.

Es spielten: Afra Baier, Hannah Berreth, Nathalie Berreth, Julia Lohner, Julia Kurz,
Johanna Rettenmeier, Antonia Winterer
Bericht: Julia Lohner