Baseball: TSV Schüler mit knappem Sieg über Aichelberg


BB Schülerliga 3: TSV Ellwangen gegen Aichelberg Indians 17:16

aic_6713(ph). Am Samstag, 6.Juli, fand bei bestem Baseball-Wetter die dritte Begegnung der Saison gegen die Aichelberg Indians statt. Nach der 12-4 Auswärtsniederlage und dem 22-16 Erfolg im zweiten Spiel waren alle äußerst gespannt, wie sich der Elks-Nachwuchs dieses Mal schlagen würde.

Natürlich begann der Aichelberger Coach mit seinem Star-Pitcher, der gegen die Elks-Schüler in den ersten beiden Durchgängen nichts anbrennen ließ. Ganz anders der Angriff des Gästeteams. Im ersten Inning 2 Punkte, dann 4 und im dritten Inning sogar 6 Punkte sorgten für einen behaglichen 12-0 Vorsprung für die Indians. Im Baseball eigentlich fast nicht mehr einholbar. Doch plötzlich am Schlag im dritten Inning zeigten die Elks-Youngsters Mut und gelerntes Schlagen. Mit 4 Basehits und Fehlern der Verteidigung erkämpften sich die Elks sechs Punkte zum zwischenzeitlichen 6-12 Anschluß.
Im vierten Inning für Aichelberg ein Run und für die Elks vier Punkte zum 13 -10. Nun schöpften die Elche neue Hoffnung. Doch der starke Aichelberger Pitcher stoppte den Tatendrang der Heimmannschaft mit einer Nullrunde und erzielte mit seinen Kameraden das neue Zwischenergebnis von 16-10. Doch jetzt vollzog sich ein regelbedingter Pitcherwechsel bei Aichelberg und damit die Großchance zur Aufholjagd. Und es kam, was niemand mehr für möglich gehalten hatte:
Mit einer unglaublichen Disziplin am Schlag holten die Elks-Schüler einen Punkt nach dem anderen. Fünf Basehits und Freiläufe auf die Bases sorgten nach fast 3-stündiger Spielzeit bei großer Hitze endlich für den Ausgleich und es war letztlich Outfielder Felix Schiller, der mit einem harten Schlag seinen Kameraden Julian Fischböck zum 17-16 Endstand nach Hause schlug. Grenzenlos war natürlich wieder die Freude bei Spielern, Trainern und Eltern für diese tolle Spielleistung.
TSV Ellwangen: Julian Fischböck (2 Hits/ 3 Punkte), Manuel deWit, Emil Behr (2/2), Rafael Lutz (0/2), Dimitri Panagiotidis (0/2), Leopold Behr (1/2), Jan Clemens (2/2), Konstantin Schiele (1/0), Tim Hunke (0/1), Felix Schiller (4/3)