Volleyballerinnen U18 kämpften bis zum Schluss


Der zweite Spieltag in Bettringen am 12. Oktober 2013 begann für die U18 – Mädels mit einem grandiosen Sieg! Im ersten Spiel traf die U18 des TSV Ellwangen auf den SC Weiler/Fils. Hier konnte ein klarer 2:0 Sieg erspielt werden. Das zweite Spiel endete für die Spielerinnen des TSV etwas unglücklich mit 1:2 gegen Gastgeber Hussenhofen Bettringen.

Noch bevor die U18 des TSV aktiv in den Spieltag eingriff konnten die frisch gebackenen Schiedsrichterinnen Afra Baier und Antonia Winterer ihr erstes Spiel leiten. Beide machten ihre Sache sehr gut.

Dank taktischen Beobachtungen während des ersten Spieles war das Team aus Ellwangen richtig auf den Gegner eingestellt und konnte gezielt dessen Schwachstellen ausnutzen. Obwohl die U18 – Mädels in dieser glänzenden Konstellation noch nie gespielt hatten, mal wieder ohne Auswechselspielerinnen angereist waren und deshalb einige Spielerinnen auf unbekannten Positionen spielen mussten, fanden sie sich sehr schnell zurecht und machten einen Punkt um den anderen. Mit 25:10 und 25:13 konnte der TSV an diesem Tag den höchsten Sieg erringen. Mit diesem traumhaften Spiel konnten die Mädels des TSV bereits den zweiten Saisonsieg erringen.

Mit der Motivation vom ersten Spiel, startete die Mannschaft ins zweite Spiel. Hierbei schätzte man Hussenhofen/Bettringen als einen vermeintlich leichten Gegner ein, da sie in ihrem ersten Spiel gegen Weiler/Fils schwächerer Spielerinnen auf dem Feld stehen hatten und trotz Sieg nie einen großen Vorsprung herausholen konnten.
Doch auch Hussenhofen/Bettringen wollte gewinnen und stellte die besten Spielerinnen gegen Ellwangen aufs Feld. Zu Beginn des Satzes konnten die TSV-lerinnen gut mithalten, es folgten jedoch viele Aufschlagfehler und lang umkämpfte Ballwechsel fielen immer zu Gunsten der Gastgeber aus. Obwohl das Satzergebnis mit 25:13 für den Gegner sehr deutlich scheint kämpften die U18 – Mädels um jeden Ball und zeigten mit einer guten individuellen und mannschaftlichen Leistung phänomenale Spielzüge. So leicht wollten sie sich nicht geschlagen geben, man spürte formlich den Siegeswillen der Spielerinnen aus Ellwangen.
Ein ums andere Mal gingen die Aufschläge der Mädels dann doch ins Netz und sie verdoppelten somit die Anzahl der grauen Haare der TSV-Trainerin, Sabine Leipold.
Mit dem famosen Spruch der Mannschaft „Yes we can – bäääm!“ motivierten sich die Spielerinnen nun selbst. Niemand hat mehr an einen Sieg geglaubt, doch mit einer einzigartigen, fulminanten Aufholjagd machten die Volleyballerinnen das Unvorstellbare zur Realität. Dieser Satz ging mit 26:24 knapp, aber verdient für den TSV zu Ende.

Jetzt hieß es, auf geht’s in den Tiebreak! Hochmotiviert startete die Mannschaft in den alles entscheidenden 3. Satz. Die ersten blitzartigen Aufschläge des TSVs sorgten für einen bombigen Einstieg. Leider brachte das unsichere Schiedsgericht die glänzenden Spielerinnen etwas aus dem Konzept. Wäre es ein Hollywoodfilm hätten sie nach diesem großartigen Kampf glorreich gewonnen. Doch leider ist das Leben kein Ponyhof und so musste sich die U18 nach mehreren Fehlentscheidungen des Schiedsgerichts schließlich mit 15:13 geschlagen geben.

Trotzallem freute sich das Team mit ihrer Trainerin, die gekonnt Auszeiten einsetzte und so trickreich 3 Punkte herausholte, über den gewonnenen Punkt und die erzielte Leistung. Insgesamt haben die Spielerinnen Afra Baier, Hannah Berreth, Andrea Bruckmüller, Anna Fritsch, Julia Lohner und Antonia Winterer mit ihrer Trainerin Sabine Leipold 4 Punkte erzielt.