Volleyball: Erster Heimspieltag der U-18 Mädels endet mit 2 Niederlagen


Am Sonntag, den 27.10.2013 hatten die U-18 Mädels ihren ersten Heimspieltag. Voller Vorfreude und mit großen Zielen starteten sie in diesen Spieltag. Gegen den SV Frickenhofen wollten sie unbedingt gewinnen und gegen die DJK Schwäbisch Gmünd, welche man noch vom ersten Spieltag kannte, möglichst viele Ballpunkte holen und wenn möglich sogar einen Satz gewinnen.

Das erste Spiel gegen den SV Frickenhofen lief jedoch trotz aller Motivation schleppend an. Die Mädchen kamen zu Beginn nicht ins Spiel und gaben trotz gelungener Spielzüge immer wieder Punkte, durch verschlagene Aufschläge ab. Auch im Feld hatten sie sehr große Lücken, sodass es schnell 4:15 gegen die Mädels von der Jagst stand und eine Auszeit genommen werden musste. In dieser wurde dann die Feldabwehr umgestellt, sodass man ohne Block spielte und somit mehr Spielerinnen zur Abdeckung des Feldes hatte. Dies zeigte Wirkung und der TSV holte rasant auf, sodass sich Frickenhofen beim Spielstand von 14:18 genötigt sah, eine zweite Auszeit zu nehmen. Dann jedoch brachen die Mädels von der Jagst erneut ein. Ein ums andere Mal spielten sie die Gegner direkt an und fanden nicht die Lücken im gegnerischen Feld. Erschwerend kam hinzu, dass bei Frickenhofen nun die stärkste Spielerin aufschlug und die TSV-Mädels diesen Sprungaufschlägen kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Dieser erste Satz ging verdient mit 15:25 an den SV Frickenhofen.
Klare Worte der beiden TSV Trainer bezüglich der eigenen Spielstärke und die Aufforderung zu mehr Konzentration führten dazu, dass die Mädels sich zusammenrissen und sich gleich zu Beginn eine hohe Führung erspielten. Diese Führung zwang den SV Frickenhofen zu einer Auszeit (5:11) und brachte beim TSV einen kleinen Bruch, sodass der SVF zum Spielstand von 9:12 aufholen konnte. Eine Auszeit des TSV brachte nun seinerseits die Spielerinnen aus Frickenhofen aus dem Rhythmus und die eigenen Spielerinnen wieder ins Spiel. Ein ums andere Mal setzte Zuspielerin Hannah Berreth ihre Angreifer stark ins Szene. Vor allem Julia Kurz und Julia Lohner fanden die Löcher im Feld der Gegner und setzten die Anweisungen der Trainer um. Mit ihren starken Aufschlägen konnten in dieser Phase Afra Baier und Sanja Saveska viel Druck machen, wohingegen Antonia Winterer mit einer guten Feldübersicht und Abwehrarbeit glänzte. Erneute Unkonzentriertheiten brachten jedoch einen Bruch in den Spielfluss. Beim Spielstand 20:13 machten die Mädels aus Ellwangen fünf Fehlaufschläge in Folge und brachten so den SV wieder ins Spiel. Glücklicherweise hatte man sich zuvor einen so großen Vorsprung erspielt, dass der Satz mit 25:21 an den TSV ging.
Nun hieß es Tiebreak. Die Mädchen nahmen sich vor alles zu geben und umkämpften jeden Ball hart. Leider gab es in dieser Phase des Spieles viele unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, die dazu führten, dass sich keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen konnte. Erneut kam es auch zu Fehlaufschlägen beim TSV. Beim Spielstand von 12:13 folgten zwei Schiedsrichterfehlentscheidungen, die den TSV endgültig aus der Bahn warfen und dem SVF den Satzsieg mit 15:13 und den Spielsieg mit 2:1 brachten.
Dennoch hatten die U-18 Mädels in diesem Spiel gezeigt, dass sie im vergangenen Jahr viel dazu gelernt haben und spielerisch noch deutlich mehr leisten können.

Der zweite Gegner an diesem Tag, die DJK Schwäbisch Gmünd, war schon vom ersten Spieltag bekannt. An diesem Spieltag kam es zu lang umkämpften Bällen und guten Spielszenen, so dass für den TSV damals, gegen den deutlich überlegenen Gegner, doch 15 und 11 Ballpunkte in beiden Sätzen derzielt wurden. Daher hatten sich die Mädels vorgenommen, nun mindestens einen Satz zu gewinnen.
Doch es sollte anders kommen als geplant. Da an diesem Spieltag nur 6 der gemeldeten 14 U-18 Spielerinnen anwesend waren, konnten nicht alle Spielerinnen auf „ihren“ Positionen spielen. Aus diesem Grund hatten sich die Trainer bereits vor dem ersten Spiel dazu entschieden, bei den Angreiferinnen durchzuwechseln und die anwesenden U-16 Spielerinnen auch zum Einsatz zu bringen. Dies führte jedoch im zweiten Spiel dazu, dass sich Spielrinnen missverstanden fühlten und daher beschlossen das Spielen komplett zu verweigern. Auch Auswechslungen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Die Stimmung war im Eimer, alle Motivationsversuche und auch klare Ansagen brachten nichts. Ein ums andere Mal fiel der Ball direkt in die TSV – Feldhälfte. Aufschläge gingen reihenweise ins Aus oder ins Netz. Das gesamte Spiel artete zum Desaster aus, sodass man sich über die geschenkten 11 und 12 Punkte in den beiden Sätzen noch freuen kann, denn diese resultierten ausschließlich aus Fehlern der Gegner.
Positiv an diesem Spiel war einzig, dass sich die beiden U-16 Spielerinnen, Nathalie Berreth und Christina Kurz, die sich bereit erklärt hatten auf der Ersatzbank auszuhelfen, in die Mannschaft und das Läufersystem einfinden konnten und ihre Sache sehr gut gemacht haben.

Als Fazit aus diesem Spieltag bleibt, dass die Mädels deutlich mehr können, wenn sie wollen und das man auf die Ergebnisse der nächsten Spieltage gegespannt sein darf.

Für den TSV spielten:
Afra Baier, Hannah Berreth, Nathalie Berreth, Christina Kurz, Julia Kurz, Julia Lohner, Sanja Saveska, Antonia Winterer

Trainer:
Marius Wagner, Sabine Leipold