Volleyball: Knapp, knapper, Damen weiter auf Relegationsplatz


Bezirksliga Ost

Am Sonntag, 16.03.2014, fand für die erste Damenmannschaft des TSV das vorletzte Spiel der Runde gegen den Tabellendritten aus Heuchlingen statt.  Leider kam die Mannschaft an diesem Tag nicht über einen Satzgewinn hinaus. 

Bereits vor dem Spiel zeigte ein Blick auf die Tabelle, wie entscheidend die letzten beiden Rundenspiele für die Ellwanger Damen werden sollten. Auf dem siebten Tabellenplatz stehend, aber punktgleich mit dem Sechsten und insgesamt nur drei Punkte vom Tabellenvierten entfernt, war also von der Relegation nach unten bis zum sicheren vierten Platz noch alles offen. Da man aufgrund zu großem Punkteabstand aber nicht mehr gefährdet war auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen, lautete die Devise: alles oder nichts. Zumal das Hinspiel in Ellwangen mit 3:2 gewonnen werden konnte.

Weil drei Spielerinnen der Damen an diesem Tag verhindert waren, gilt zunächst Andi Stelzer und Caro Berhalter, die glücklicherweise aushelfen konnten und ihre Sache sehr gut machten, unser größter Dank. Auch auf einer weiteren Position sah man sich Veränderungen gegenüber. Da zwei der drei verhinderten Spielerinnen nämlich Zuspielerinnen waren, wechselte außerdem Sabine Leipold an diesem Tag von der Diagonale ins Zuspiel.

 

Die Ausgangssituation war also insgesamt eine alles andere als gewohnte. Dennoch sollte das die Mannschaft an diesem Tag nicht weiter stören, wie gleich im ersten Satz deutlich wurde.

Die Damen legten ordentlich los, was die Heimmannschaft zunächst sichtlich zu überraschen schien. Über weite Strecke des Satzes hatte die Mannschaft aus Ellwangen die Nase in dem umkämpften Satz knapp vorne. Das ständige Hin- und Her vor allem zum Ende des Satzes, sollte aber leider das bessere Ende für den TV Heuchlingen nehmen. Der Satz endete mit 25:23.

Was die Mannschaft daraufhin im zweiten Durchgang zeigte, ist wohl kaum zu beschönigen und auch schwer nachvollziehbar. Vielleicht niedergeschlagen durch den knappen Verlust des ersten Durchgangs, vielleicht eingeschüchtert von den sehr wohl etwas stärker als noch in der Hinrunde aufspielenden Heuchlingerinnen, vielleicht weil man den Gegnerinnen frustrierende Aufschlagserien ermöglichte, vielleicht durch die damit einhergehende miserable Stimmung auf dem Feld, … Man machte es den Gegnerinnen allzu einfach, den Satz mit 25:7 (!!) für sich zu entscheiden.

Allen war daraufhin klar, dass man sich so nicht geschlagen geben wollte. Man hakte also die Blamage aus dem vorangegangen Satz ab und konzentrierte sich nun auf den folgenden Durchgang, den die Mannschaft sodann auch mit 17:25 recht deutlich für sich entscheiden konnte. Wie ein Spiegelbild für die Saison, zeigte der Verlauf des Spiels also wieder einmal ein ständiges Auf und Ab. Konnte die Mannschaft auf der einen Seite häufig nicht annähernd ihre Möglichkeiten abrufen, zeigte sie daraufhin einmal mehr, dass sie nach der eigentlichen Tabellensituation zu urteilen auch vermeintlich stärkere Gegner zu schlagen in der Lage wäre, würde nicht zu oft ein Tief folgen und könnte man auch über einen längeren Zeitraum einmal das gesamte Potenzial abrufen. An diesem Tag bedeutete dieses Tief auch den Satzgewinn des vierten Durchgangs mit 25:14 für Heuchlingen und damit eine Niederlage von 3:1 aus Ellwanger Sicht.

Die Ellwanger Damen verbleiben damit auf dem Relegationsplatz und sind nun leider auf Schützenhilfe anderer Mannschaften und einen gleichzeitigen 3:0-Sieg über den Tabellenletzten aus Heumaden angewiesen, um die erneute Relegation in dieser Saison zu vermeiden.

Spielbeginn bereits am kommenden Samstag in Heumaden ist um ca. 15.30 Uhr in der Sporthalle Sillenbuch (Geschwister-Scholl-Gymnasium), Richard-Schmid-Str. 25, 70619 Stuttgart-Sillenbuch.

Es lohnt sich also, sich den Samstagnachmittag freizuhalten, um zunächst die Damen 1 für den direkten Klassenerhalt zu unterstützen und anschließend nach Waldenburg weiterzuziehen, um dort die erste Herrenmannschaft in ihrem ebenfalls letzten Spiel vielleicht zum zweiten Platz und damit zur Relegation in die Oberliga anzufeuern! Spannung pur garantiert.

 

Es spielten: Carolin Berhalter, Eva-Maria Bersenkowitsch, Aline Hirschmiller, Katja Hirschmiller, Sabine Leipold, Lea Liss, Andrea Stelzer, Karin Stelzer, Helen Stolz

Trainer: Jonas Lingel und Rainer Liss