Softballteam erreicht dritten Platz in Heidenheim


Heidenheim (ph). Am Samstag, 3. Oktober 2015, fand in Heidenheim zum wiederholten Male das Softball-Mix-Turnier statt. Besetzt mit 6 Mannschaften, sodass jeder gegen jeden antreten musste. Im vergangenen Jahr konnte leider kein Spiel gewonnen werden und die TSV-Softballer traten mit ziemlich gemischten Gefühlen den Weg nach Heidenheim an.

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Für die Elks spielten Luise Jakob, Sarah Seis, Brigitte Schiele-Grill, Sonja Nagel, Helmut Fischer, Peter Hunke, Noah Güntner, Wei-Cheng Lu, Jonas Hummel, Steve und Christoph Hummel, Johannes Hummel. (Foto: elk)

Und dann das erste Spiel früh morgens um 8.30 Uhr gegen den Angstgegner aus Aalen, die Strikers. Schnell lagen die Ellwanger auch 0-3 zurück. Man muss aber erstaunlicherweise erwähnen, dass die Elks in den ersten vier Innings jedes Mal alle Bases mit Läufern besetzt hatten bei zwei Aus, jedoch diese Spielsituation nicht in Erfolg umsetzen konnten. Doch im letzten Inning schien der Knoten zu platzen und Punkt um Punkt wurde von den Elchen nach Hause geschlagen zum Endstand von 6-3 für die Elks.

Am Samstag standen die Elks noch dem späteren Turniersieger aus Schriesheim und dem Hometeam der Heideköpfe, die am Schluss Zweiter wurden, gegenüber. Es waren sehr spannende Spiele, die Elks konnten immer einen Rückstand aufholen. Gegen Heidenheim ging es wegen Unentschieden in zwei zusätzliche Innings, wo man dann aber mit zwei Punkten Differenz unterlag. Gegen Schriesheim war es nur ein Punkt Unterschied.
Coach Peter Hunke schlug seinem ausgelaugten Team vor, die Spielbesprechungen auf die abendliche Players-Party zu verlegen, wo dann bei fruchtigen Getränken die Marschroute für den nächsten Tag festgelegt wurde.

Am Sonntag stand man dann den Cojotes aus Böblingen gegenüber. Wahrscheinlich war doch zuviel Fruchtfleisch in die Cocktails geraten, ziemlich schnell war man mit 4-10 im Rückstand. In einer kleinen Ansprache an sein Team flüsterte Peter eine neue Taktik in die Ohren seiner Spieler. Und das zeigte Wirkung:
Die Verteidigung der Elks agierte ab sofort fehlerfrei, und der Angriff entwickelte eine Schlagkraft, die seinesgleichen sucht. Aus dem 4-10 wurden am Ende ein 13-10 Erfolg. Niemand konnte es richtig begreifen.

Und genau so dann im Schlussspiel gegen das Team aus Luzern in der Schweiz. Eigentlich als Geheimfavorit gehandelt, wurde es zu einer Begegnung auf Augenhöhe. Hätten die Schweizer gewonnen, wären sie als Turniersieger festgestanden. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Elks gemacht. Auch hier wurde erst am Schluss so richtig die Elks-Keule geschwungen und dann doch noch ein sehr knapper Sieg herausgespielt.

Besonderes Lob muss man hier dem Pitcher der Elks, Helmut Fischer, aussprechen. Er hatte alle fünf Spiele durchgepitcht und war somit ein unersetzlicher Baustein in der Elks-Defensive.

Softball-Turnier-2015