Volleyball, Regionalliga: Knappe Heimniederlage für Ellwangen gegen Heidelberg


November 2021: Nach zwei punktreichen Siegen in den letzten beiden Spielen mussten sich die RegionalligaVolleyballer des TSV Ellwangen am Samstag gegen die SG Heidelberg knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Die Ellwanger mussten krankheitsbedingt auf Außenangreifer Tom Wenczel verzichten sowie
auf die Langzeitverletzten Michael Mahler und Winfried Lingel. Letzterer unterstützte jedoch
als Co-Trainer den Headcoach Martin Pfitzer.

Nach dem 3:2 Sieg über eine starke Emmendinger Mannschaft am Wochenende konnten die Virngrundrecken befreit und ohne Druck gegen die bisher>unbekannten Heidelberger aufspielen, schließlich stand man mit 11 Punkten solide im
Mittelfeld der Tabelle da. Das Spiel begann auf einem ausgeglichenen Niveau und die
Ellwanger konnten direkt zu Beginn unter anderem mit Mittelblocker Lorenz Liss ihre
Blockstärke unter Beweis stellen und mit aggressiven Angriffen über den Außen- und

Diagonalangriff untermauern. So setzten sich das Team aus dem Virngrund mit 20:16
deutlich von den Gästen ab und beendete den ersten Satz mit 25:21.

In Satz 2 ließ man sich dann zeitweise durch druckvolle Aufschläge der Gegner unter Druck
setzen, was in einen Vorsprung von 3:9 für die SG Heidelberg resultierte. Mit effektiven
Aufschlägen durch Diagonalangreifer Florian Bruckmüller und erneutem Fokus auf präzise
Blockarbeit holten die Ellwanger ihre Gäste rasch ein und konnten zur Crunch-Time mit
18:17 in Führung gehen. Der trotz 2G+-Regelung gut besuchten Rundsporthalle wurde ein
absolut regionalligatauglicher Schlagabtausch auf hohem Niveau geboten und wieder einmal
trieben die zahlreichen Ellwanger Fans das TSV-Team zum Satzgewinn mit 25:21.

Motiviert startete man in Satz drei und konnte das starke Niveau zunächst halten, was in sich
in einem Vorsprung von drei Punkten beim Spielstand von 6:3 widerspiegelte. Allerdings
brach die Ellwanger Annahme zusehends unter gezielten Flatter-Aufschlägen der

Heidelberger ein und man verpasste den Moment den Anschluss wieder zu finden. Ab dem
Spielstand von 12:12 spielte das Team der Heidelberger Gäste nahezu fehlerfrei und konnte
den Satz deutlich mit 17:25 für sich entscheiden.

Im Satz vier war die Heidelberger Truppe dann endgültig im Spiel angekommen und der TSV
lief einem dauerhaften Rückstand hinterher und fand sich beim Spielstand von 11:18 und
bereits zwei genommenen Auszeiten durch Trainer Martin Pfitzer wieder. Spielelemente wie
Block, Feldabwehr und Annahme, welche in den Sätzen eins und zwei den Erfolg sicherten,
konnten nun nicht mehr konstant aufrechterhalten werden. Intelligent spielende
Heidelberger ließen nichts mehr anbrennen und konnten auch Satz 4 mit 15:25 für sich
entscheiden.

Auch im Tie-Break gelang es den Ellwangern nicht mehr an die Gäste heranzukommen und
an die vorangegangenen Leistungen anzuknüpfen. Zu viel Nervosität und Unsicherheit
prägten den Entscheidungssatz auf Ellwanger Seite und man musste sich mit 8:15 geschlagen
geben.

Zum wertvollsten Spieler des Spiels wurde auf Seiten des TSV Janosch Schaller gewählt.

Damit ist die SG Heidelberg neben dem Vfl Sindelfingen erst die zweite Mannschaft, welche
dem TSV einen Sieg vor der grandiosen Kulisse in der Rundsporthalle entlocken konnte. Die
Fan Präsenz in der Rundsporthalle war und ist nach wie vor das Kapital der Volleyballer des
TSV bei jedem Heimspiel.

Trotz schwächeren Phasen in den Sätzen drei und vier konnten die Ellwanger Volleyballer
auch nun wieder einen Punkt einfahren und stehen mit 12 Punkten unverändert solide auf
Platz 5 der Regionalliga-Süd. Das Restprogramm der Vorrunde sieht noch zwei
Auswärtspartien in Bad Waldsee und in Freiburg vor, bevor es dann pünktlich vor
Weihnachten in die Winterpause geht.

TSV Ellwangen: Pius Maier, Florian Bruckmüller, Jannis Hirschmiller, Christian Kopp, David
Lohner, Lorenz Liss, Linus Liss, Robin Vogel, Julius Gaugler, Tobias van der Jagt, Janosch
Schaller,

Trainer: Martin Pfitzer, Winfried Lingel (Co-Trainer)